Karl Moser

Architektur für eine neue Zeit, 1880 bis 1936

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Moser_TitelblattWerner Oechslin, Sonja Hildebrand (Hg.)

Mit Beiträgen von Hubertus Adam, Sylvia Claus, Thomas Gnägi, Uta Hassler, Sonja Hildebrand, Ulrike Jehle-Schulte Strathaus, Gerhard Kabierske, Hans Kollhoff, Daniel Kurz, Stanislaus von Moos, Werner Oechslin, Ulrich Maximilian Schumann, Laurent Stalder, Ernst Strebel, Andreas Tönnesmann, Lukas Zurfluh sowie Nicole Caminada, Melchior Fischli, Cristina Gutbrod, Isabel Haupt, Raya Hauri, Matthias Schirren, Martino Stierli, Matthias Walter

Zürich: gta verlag, 2010. 22.5 x 30 cm, 2 Bde., Hardcover im Schuber
368 und 424 Seiten, 1019 Abb. farbig und sw
ISBN 978-3-85676-250-6
180.00 CHF / 120.00 Euro

 

Karl Moser (1860–1936) ist eine der grossen Figuren, die die moderne Architektur am Ende des 19. Jahrhunderts begründet und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein fortentwickelt haben. Wie Peter Behrens in Deutschland oder Hendrik Petrus Berlage in den Niederlanden wurde Moser in der Schweiz bereits zu Lebzeiten als «Vater der Moderne» verehrt. Die 1888 gegründete prosperierende Bürogemeinschaft Curjel & Moser, Exponenten der progressiven «Jung-Karlsruher Schule», endete 1915 mit Mosers Berufung an die ETH Zürich. Von Beginn seiner Karriere an pflegte er den internationalen Austausch. 1928 ehrte die nachfolgende Generation ihren Lehrer und Mitstreiter, indem sie ihn zum Präsidenten der Congrès Internationaux d’Architecture Moderne CIAM wählte, dem wichtigsten Netzwerk des modernen Bauens. Sein immenses Œuvre umfasst nahezu 600 Bauten und Projekte sowie sämtliche Gattungen vom Wohnhaus bis zum Siedlungs- und Städtebau. Seine Gebäude prägen nicht nur das Stadtbild von Zürich. Auch in anderen Städten entstanden prominente Bauwerke, so etwa in Aarau, Basel, in Wik bei Kiel oder Frankfurt am Main. In seinem Gesamtwerk spiegeln sich fast fünfzig Jahre Architekturgeschichte.

Zum 150. Geburtstag Karl Mosers präsentiert das Institut gta der ETH Zürich als Resultat eines mehrjährigen Forschungsprojekts eine zweibändige Monografie. Sie enthält einen Katalog mit 111 ausgewählten Projekten, ein komplettes Werkverzeichnis sowie Aufsätze zu verschiedenen Aspekten seines Schaffens.

Rezension in der Neuen Zürcher Zeitung