Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc
Internationales Kolloquium 24. – 26. August 2001
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Eugène Emmanuel Viollet-Le-DucInternationales Kolloquium der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin, Einsiedeln. Studien und Texte zur Geschichte der Architekturtheorie herausgegeben von Werner Oechslin. gta Verlag Zürich, Gebr. Mann Verlag, Berlin, 2010. In der Nachfolge des Symposiums über John Ruskin veranstaltete die Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln vom 24. bis 26. August 2001 ein internationales Kolloquium zu Viollet-le-Duc, dessen Akten in dieser Publikation vorgelegt werden.
Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc (1814–1879) war nicht nur als Architekt und Restaurator tätig, sondern er hinterliess auch ein reiches kunsttheoretisches Werk, das ebenso wie seine architektonischen Lösungen bereits auf die Zeitgenossen grossen Einfluss ausüben sollte. Viollet-le-Ducs Schaffen, sein Verhältnis zur Gotik, seine Reisen, seine Schriften, die Kontakte zu den Zeitgenossen und schliesslich die mitunter kontroverse Rezeption sind Thema der in diesem Buch versammelten Beiträge internationaler Fachautorinnen und -autoren. |
Inhalt:
Zur Einführung
- Werner Oechslin: «Par delà»: am Vorabend der Moderne … der geschichtlich begründete Standort einer praktischen Ästhetik im Wandel. Viollet-le-Duc (und Semper) bei Berlage und bei Le Corbusier. (Diesen Text finden Sie auch als PDF unter tolle lege/Beiträge.)
I. Idealität: Kathedrale und der sakrale Raum
- Peter Kurmann: Viollet-le-Duc und die Vorstellung einer idealen Kathedrale.
- Jean-Michel Leniaud: Autels et espaces liturgiques dans l’oeuvre de Viollet-le-Duc.
II. Restaurierung – Arbeit an der Geschichte
- Susann Schlesinger: Zwischen Konservierung und Rekonstruktion. Anmerkungen zu Viollet-le-Ducs Restaurierung der Westfassade in Vézelay.
- Aron Vinegar: Panoramic Photography as Imagination Technology: Viollet-le-Duc and the Restoration of the Château de Pierrefonds.
III. Reisen – der Gang durch die Geschichte
- Martin Bressani: From Antique Italy to Medieval France.
- Annunziata Maria Oteri: Il «giro della Sicilia». Note su un proficuo scambio culturale negli anni di formazione del giovane Viollet-le-Duc.
- Andreas Hauser: Schweizerische Baudenkmäler – Baudenkmäler in der Schweiz.Drei Mittelalter-Deutungen aus der Zeit Viollet-le-Ducs.
IV. Sprache, ratio und Geschichte
- Barry Bergdoll: Une langue macaronique: Viollet-le-Duc’s linguistic metaphor.
- Michael Gnehm: Poetik und Geschichtsauffassung: Semper und Viollet-le-Duc.
- Werner Oechslin: Von Viollet-le-Duc zu Le Corbusier. Das ‘Klassische’, die Proportion und die «tracés régulateurs».
V. Wirkungen
- Robin Middleton: Viollet-le-Duc in the twentieth century – a French and Anglo-saxon survey.
- Gerard van Zeijl: Viollet-le-Duc’s Choice of the Hybrid.
- Laurent Stalder: «Histoire d’une maison» oder «Wie baue ich mein Haus?» Kulturelle Differenzen in der Rezeption der Schriften Viollet-le-Ducs in Deutschland.
VI. Anhang
- Bibliographie
17 x 24 cm, Klappenbroschur 288 Seiten, 140 Abb.sw
ISBN 978-3-85676-114-1 (für die Schweiz)
ISBN 978-3-7861-2453-5 (für die übrigen Länder) CHF 69.00 / € 45.00

