2017: Welche Konstruktion?

10. Architekturgespräch: «Welche Konstruktion?»

Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich Professur für Tragwerksentwurf, ETH Zürich
in Kooperation mit der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin

Einsiedeln, 2. Dezember 2017

9:45 –10:00 Mario Rinke / Laurent Stalder Begrüssung

10:00 –11:00 Daniel Meyer / Beat Waeber Kantonsschule Neuenhof

11:00 –12:00 Carlo Galmarini/ Fawad Kazi Gebäude LEE, ETH Zürich

14:00 –15:00 Patrick Gartmann / Andrea Deplazes Bundesstrafgericht Bellinzona

15:00 –16:00 Nico Ros / Emanuel Christ Birskopfsteg Basel-Birsfelden

16:00 –17:00 Joseph Schwartz / Giuliani Hönger Hilti Innovationszentrum Schaan

Mit Werner Oechslin, Christian Penzel, Bruno Reichlin und Astrid Staufer

Oft wird davon ausgegangen, dass der Ingenieur (richtig) rechnet und der Architekt (gut) gestaltet, dass der eine Probleme löst und der andere ihnen eine Form gibt. Die zunehmende Spezialisierung der Architektur in unterschiedliche Wissensbereiche, Problemfelder oder gar Disziplinen scheint diese Trennung zwischen Konstruktion und Ausdruck, Lösungsfindung und Formgebung zu forcieren. Doch wie bereits Sigfried Giedion feststellte, der diese Trennung immer wieder als Symptom der Moderne bedauert hat: «Auch Konstruktion ist nicht bloss Ratio.» Damit hatte er nicht nur den «objektiven» Anspruch der Konstruktion herausgefordert, sondern auch die schöpferische Rolle des Ingenieurs innerhalb des Entwurfsprozesses betont.

Gibt es überhaupt ein rein technisches Bauen? Worauf begründen Konstrukteure ihren «rationalen» Anspruch? Und worauf beziehen sie sich, wenn sie von Erfindungen sprechen? Das 10. Architekturgespräch in Einsiedeln möchte diesen Fragen nachgehen und dabei insbesondere die Rolle des Konstrukteurs als Entwerfer beleuchten.

Anmeldung zum Architekturgespräch bis zum 17. November 2017 per Email an: professur.stalder@gta.arch.ethz.ch