Programm
Verkörperung und Selbstwahrnehmung als Bedingungen des Verstehens
Symposion in der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin mit Unterstützung der Heidehof Stiftung Stuttgart
23.- 25. Sept. 2011
Organisation: Karl Clausberg, Theodor Landis, Werner Oechslin, Ingo Rentschler
Freitag, 23. September
09.00 – 12.30 Uhr
- Werner Oechslin, Massnahmen gegen die „cogitatio caeca“: „datur harmonia mentis & corporis“ und die Crux mit der Veräusserlichung des Inneren und der Nötigung der Natur
- Karl Clausberg, Visionen der Selbstwahrnehmung. Ein historischer Rückblick zur Einführung
- Theodor Landis, Veränderung der Raumerfahrung nach Hirnschädigung
14.00 – 18.00 Uhr
- Ingo Rentschler, Herkunft und Verkörperung der Idee der Gestalt
- Luca Giuliani, Zur Darstellung von Bewegung in der klassischen griechischen Plastik: Myrons Diskuswerfer als Testfall
20.30 – 22.00 Uhr
- Gunter Henn, Architektur als Verkörperung von Gesellschaft – zwei Ebenen der Betrachtung
Samstag, 24. September
09.00 – 12.30 Uhr
- Cornelius Weiler, Wie kann Kognition in motorische Netzwerke eingebettet sein? Gemeinsame und getrennte anatomische Strukturen für Ausführung und interne Repräsentation von Bewegung
- Peter Bexte, Erscheinen machen ohne selbst zu erscheinen. Überlegungen zum blinden Fleck
- Peter Brugger, Phantomhände, Phantomgefährten, Phantome des Selbst: Ausgewählte Kapitel der Phantomologie
14.00 – 19.00 Uhr
- Isabella Pasqualini, Verkörperung und Ich in virtuellen Räumen – Multisensorische Aspekte in der Architektur und in der virtuellen Realität
- Roger Gassert, Neurorobotik und neuronale Mechanismen des Selbstbewusstseins
- Elize Bisanz, Darstellung–Simulation–Emulation. Zur Architektur des Bildgedächtnisses
- Olaf Blanke, Ich und Selbstportrait: Neurologie, Neurowissenschaft und Bildende Kunst
Sonntag, 25. September
09.00 – 12.30 Uhr
- Bruno Binggeli, Zu Hause im Universum – Weltbild und Wahrnehmung
- Andreas Kemmerling, Philosophie von Wissen und Verstehen (vorläufiger Titel)
- Abschlussdiskussion

